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Mittwoch, 7. September 2011

The Beatnuts Live in Stuttgart

The Beatnuts Live in Stuttgart

The Beatnuts Live in Stuttgart

Was passiert wenn sich 0711 Entertainment, Catch A Fire und Back 2 Flavour zusammentun, um gemeinsam eine Hip Hop Veranstaltung auf die Beine zu stellen?
Die Antwort lautet JuJu und Psycho Les aka The Beatnuts.
Das New Yorker Rap Duo wird am 02.10.2011 live im Landespavillon die Wände zum wackeln bringen.
Wer sich an das ausverkaufte Konzert im März 2008 in der Röhre erinnern kann, wird wissen was den verwöhnten Rap Fan erwarten wird! Absolute Live-Energie gepaart mit den tightesten Rhymes und Flows auf die uns allen bekannten, ohrwurmgarantierenden Beats der Nuts!
Ihr letztes Release hat zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, aber bei nicht weniger als 10 Studioalben in ihrer Discographie sollte das kein Problem für die beiden Latinos sein.
Unterstützung kommt an diesem Abend von der Localmatadoren Black N Proud, die sich zum Aushängeschild für tighten Rap in Stuttgart etabliert haben, und aus der hiesigen Szene nicht mehr wegzudenken sind!
Außerdem gibt es ein Graffiti Showcase der Stuttgarter Crew Monogomania sowie einen Flammkuchenstand.
Für die Aftershowparty wird AndiTablez tief in der Plattenkiste wühlen und dafür sorgen, dass bis früh morgens auch der letzte HipHop Fan feiern kann.
Also seid dabei wenn es am 02.10. heißt: Watch Out Now, LetŽs Git Doe und No Escapin This!
Eigenschaften:
  • Was: The Beatnuts, Black N Proud, AndiTablez, Monomania
  • Wer: 0711 Konzerte, Catch a fire, Back 2 Flavour
  • Wann: Sonntag, 02.10.2011
  • Einlass:19:00Uhr
  • Wo: Landespavillion Stuttgart

Samstag, 18. Juni 2011

Cannstatter Straße Polizeifahrzeuge krachen ineinander

Cannstatter Straße Polizeifahrzeuge krachen ineinander

Jürgen Bock, vom 17.06.2011 18:09 Uhr
polizeiunfall_1742.jpg
Foto: StN
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Siehe auch
Stuttgart - Es gibt Unfälle, bei denen sich die Beteiligten darüber klar werden müssen, ob sie die Polizei holen. Und es gibt solche, bei denen sich diese Frage erübrigt. Ob die Personalien bei einem Auffahrunfall am Freitag aufgenommen worden sind, ist nicht überliefert. Sehr wahrscheinlich ist es jedoch nicht, waren die Beteiligten doch bestens miteinander bekannt: Sie alle trugen Uniform.
Mehrere Polizeibusse waren auf der Cannstatter Straße stadtauswärts in Kolonne unterwegs. Auf Höhe Villastraße bremste der Erste - das hatte Folgen. Gleich mehrere nachfolgende Fahrzeuge konnten nicht mehr rechtzeitig anhalten und krachten ineinander. Zwei von ihnen mussten anschließend sogar abgeschleppt werden. Verletzt wurde dabei niemand, es entstand jedoch Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro. Die rechte Spur war für längere Zeit blockiert.
Eine Sprecherin der Stuttgarter Polizei kommentiert das Malheur mit einer Spur Galgenhumor: "Zum Glück ist niemandem etwas passiert. Das ist halt ein Auffahrunfall, wie er jeden Tag in Stuttgart zigfach passiert." Schließlich habe es in der Stadt allein in den vorausgegangenen 24 Stunden 70-mal gekracht, 66-mal mit Blechschaden.
In den meisten Fällen, so ist jedenfalls anzunehmen, waren die Beamten aber nicht ganz so schnell am Unfallort. Hier ging's doch schneller, als die Polizei erlaubt.

Samstag, 4. Juni 2011

Graffiti-Kunst bringt gute Laune in die Unterführung

Marktstraße Der Künstler Marcel Folmeg besprüht die Wand zwischen Breuninger und Esslinger Straße mit Stadt-Bildern. Von Sybille Neth Von mausgrau in grellbunt wandelt sich in diesen Tagen die große, langweilige Wand in der Breuninger-Unterführung. Marcel Folmeg verwandelt in dem tristen Gang zwischen den Treppen zur Marktstraße auf der einen und der Esslinger Straße auf der anderen Seite, die Fläche gegenüber der Schaufenster in ein fröhliches, aber dennoch hintergründiges Kunstwerk. Folmeg, der Graffiti-Künstler, hat in der Szene als Sprayer "Maso" einen Namen. Ungläubig blickt so mancher Passant auf seine raumgreifende Sprayaktion und einer fragt schließlich: "Ist das denn erlaubt, dass hier gesprayt wird?"
Nicht nur erlaubt, sondern erwünscht, denn Folmeg ist der erste Preisträger des Graffiti-Wettbewerbs, den der Jugendrat Mitte ausgeschrieben hatte. Die Idee dafür hatte Marcel D"Apuzzo vom Jugendhaus Mitte, selbst Künstler, Kunstvermittler und Berater des Jugendlichenparlaments. "Im Zusammenhang mit Stuttgart 21 werden viele Flächen frei und da dachten ich, dass wir davon welche besprayen könnten", erzählt er. Jetzt aber kann die Graffiti-Kunst auf Vorschlag des Tiefbauamts sogar an so prominenter Stelle wie der Unterführung zur Geltung kommen.
Mit rund 100 Sprayflaschen ist Folmeg hinter einer schmalen Absperrung am Werk. Das mehrere Meter lange Bild ist eine Art Suchbild und aufgeteilt wie ein klassisches Triptychon. Auf der linken Seite zur Esslinger Straße hin ist die Stuttgarter Hochkultur und die mondäne Szene mit Sektglas in der Hand zu sehen. Auf der rechten Seite Richtung Marktstraße, findet sich die bodenständige Volkskultur mit Wasen und Stadion sowie einem Skateboardfahrer, der die Subkultur repräsentiert. Am Rand rast ein "gelber Blitz" und weist darauf hin, dass es hier zur Stadtbahnhaltestelle "Rathaus" geht. In der Mitte des Gemäldes vereinen sich beide Elemente auf der Königstraße. Die ist allerdings in einer Version mit schwarz-weiß gekacheltem Fußboden symbolisiert - aus ihm wächst ein typischer verschlungener Graffiti-Schriftzug mit dem Namen der indischen Glücksgöttin Rahe.
"Ich wollte etwas Illustratives machen, etwas, das in Schriftzügen und Symbolen wie dem Fernsehturm und dem Bahnhof Stuttgart und Umgebung darstellt", sagt Folmeg. Der 33-jährige Maler mit einem Atelier in Münster hat nach Meinung der Jury damit den besten unter den 25 eingesandten Entwürfen zum Thema "Urban- Leben in der Stadt" abgeliefert.
Zugelassen waren Schüler vom zwölften Lebensjahr an, aber letztlich konnten sie sich bei der harten Konkurrenz mit Künstlern und einem Graphik-Designer nicht durchsetzen. Den zweiten Zuschlag für die gesprühte Stadtverschönerung erhielt der Sprayer mit dem Künstlernamen "Jeroo". Dahinter verbirgt sich ein Lehrer vom Friedrich-Eugens-Gymnasium. Er wird im Herbst eine Wand auf einem Spielplatz am Urbansplatz gestalten.
Die Jury, die sich für Folmeg und Jeroo entschieden hat, war mit Vertretern der unterschiedlichsten Gruppierungen besetzt: Neben Bezirksvorsteherin Veronika Kienzle und der Bezirsbeirätin Rita Krattenmacher war der Leiter des Künstlerhauses Axel John Wieder dabei. Die Subkulturszene vertrat der Rapper "Körpa Klauz" . Folmeg alias Maso sprüht noch bis Sonntagabend. Wegen der Geruchsbelästigung und der Absperrung, die den ohnehin schmalen Pfad noch schmaler macht, arbeitet er an den Werktagen nur nach Ladenschluss.
Quelle:Stuttgarte Zeitung

Montag, 23. Mai 2011

Dingo Mister Hall of Fame Graffiti mit HDM Videodreh

Dieses Wochenende drehte DINGO und ich mit Studenten von der Hochschule der Medien ein Kurzfilm für Ihr Studium:
am Samstag finden wir im Laden mit ein paar Flavour Aufnahmen vom Laden und den Dosenregalen an.
Dazu gab es dann doch ein 45minütigen Interview bei gefühlten 55°C unter dem Scheinwerfer Licht.

Am Sonntag malten wir dann in der Hall of Fame in Bad Cannstatt ein kleines Graffiti mit sage und schreibe 7 Leuten im Kamera und Licht Team.
War sehr anstrengend, hat aber Spaß gemacht.

p.s. so kann man auch seinen ersten Hochzeitstag verbringen!











Montag, 18. April 2011

Graffiti-Schutz?

Graffiti-Schutz?

Montag, 18. April 2011 // 17:07 Uhr // martin

Echtes Lounge-Feeling in der Stadtmitte-Haltestelle: Ende letzter Woche wurden diese Tür-Installationen aufgesetzt. Vielleicht waren nach einer Bar-Eröffnung ein paar Quadratmeter Glas übrig oder die VVS hat die von irgendeiner Baustelle geklaut. Komm Glasfront, machen wir bei uns auch, sieht gut aus. Tagsüber Sans-Suppe, abends bringet die Junge den Alk eh selbst mit und der Laden läuft.
Fällt mir ein, meine Surferkumpels haben früher Zement und Steinbrocken geklaut und sich für paar Monate auf irgendeinem Kanarenstrand ein Lager fundamentiert. Machen sie heute nicht mehr. Im Auto schlafen sie auch nicht mehr. Nehmen zwischenzeitlich mehr mit als zwei Unterhosen, wenn sie auf Wind oder Wellen warten. Sind früher öfters zwei Wochen weggefahren oder geflogen, 70 Kilo Übergepäck, End vom Lied ein Tag Wind. Da wars dann aber fett. Hatte derweil daheim ne gute Zeit aufm Skateboard.
Finde jetzt keine Brücke von Unterhose auf Glas, aber mein erster Gedanke war: Okay, wir haben verstanden, wie Guido einst sagte, wir müssen unsere S-Bahn-Station besser vor Sprayern schützen. Klingt logisch für zwei Sekunden, aber bloss nicht nur alte Gangster wissen, dass abends oben an der Rolltreppe Gitter heruntergelassen werden.
Oder doch nicht mehr? Sind die futsch oder kann man die hochhebeln und drunter schlupfen? Bin kein Sprayer und somit kein Untendurchschlupfer und Ofenschlupfer mochte ich auch noch nie, gab immer Anschiss daheim. Mutti! Ofenschlupfer! Was soll des?! Hab Hunger! Brauch Fleisch! Oder wenigstens nen Schnitzel.
Hab mich jedenfalls nur gewundert. Vielleicht soll es ja doch einfach nur schön aussehen. Wer weiß mehr?

Dienstag, 29. März 2011

Videokameras in der S-Bahn



Krupa bekommt sicherlich Herzinfarkt und der Setzer wirft sein Umweltticket weg: Die Stuttgarter Zeitung berichtet heute, dass die Bahn AG 28 S-Bahnen vom Typ ET 423 (auf gut deutsch die mittlerweile nicht mehr ganz so neuen) mit 16 Videokameras pro Zug ausgestattet hat. Also nix mehr mit Füsse aufm Sitz, Pulle in der Hand oder was sonst so in der S-Bahn passieren kann. Hört man über die Kameras eigentlich die Synthie-Rap-Handymugge und kann der “Kutscher” dann durchbrüllen, die 0,001 Watt Sparanlagen mit süssem Anhänger leiser zu drehen? Das wäre ein Fortschritt.
Gott sei Dank passiert bei uns relativ wenig im Öffentlichen Verkehr. ”Wir wollen unseren Kunden ein besseres Sicherheitsgefühl vermitteln, auch wenn die Sicherheitslage schon heute sehr gut ist”, sagt Hans-Albrecht Krause, geschäftsführender Sprecher der S-Bahn gegenüber der Zeitung. Bis Ende 2011 soll der Rest der Baureihe bestückt werden und die 83 ganz neuen Züge sowieso, die ab 2012 verkehren. Nü denn, auf das bessere Sicherheitsgefühl und auf höhere Ticketpreise.
Sind in den Stationen mittlerweile Kameras eingebaut? Wenn ja, scheint das die lokalen Sprayer immer noch nicht zu stören. Kam erst mal wieder gestern vor:

Allen Nicht-Graffiti-Fans sei gesagt, dass es schon wieder weg ist. Könnte man wegen mir einfach mal dranlassen. Die Putzspuren sind fast hässlicher.

Samstag, 26. März 2011

Ein Fehler, der Wellen schlug

Ein Fehler, der Wellen schlug

Bildblog griff NZ-Artikel auf - 10.03. 14:44 Uhr

NÜRNBERG  - In der NZ vom 8. März ist es zu einem Fehler gekommen, für den wir uns ganz herzlich entschuldigen. Fehler passieren zwar immer wieder. In diesem Fall konnte sich jedoch eine ganze Volksgruppe beleidigt fühlen. Dies lag uns - und dem Autor des Artikels - jedoch fern.
Graffiti in der Münchener Straße.
Graffiti in der Münchener Straße.
Foto: NZ
Was war passiert?
In dem in unserer Stadtbeilage "Nürnberg-plus" erschienenen Beitrag "Das Sprühparadies in der Münchener Straße" hieß es im ersten Absatz:

Narrenhände beschmieren Tisch und Wände. Im Alltag ist Graffiti keine Kunst, sondern eine Zumutung. Zwar ist ein Schaltkasten – das bevorzugte Objekt der Sprayer – an und für sich keine ästhetische Offenbarung, aber beschmiert wirkt er noch hässlicher. Zumal viele noch nicht einmal den so genannten Tag beherrschen, also den schwungvollen Namenszug, son­dern einfach nur ihren Namen hin­schreiben, Acab beispielsweise, einen türkischen Vornamen. Offensichtlich ist es einigen türkischen Jugendlichen ein Bedürfnis, nur ja die Vorurteile zu verstärken und Öl in das von Sarrazin entfachte Feuer zu gießen.

Unabhängig von der Aussage ist Acab kein türkischer Vorname, sondern die Abkürzung für   "All Cops Are Bastards".  Das wissen viele, manche aber auch nicht. Dass das so in die Zeitung kommen konnte, ist ein Fehler, der eigentlich nicht passieren darf. Wir bemühen uns, Fehler nach Möglichkeit zu vermeiden. Aber leider gelingt uns dies nicht immer vollständig.
Der Autor hat zur Richtigstellung für die Zeitung folgende Stellungnahme verfasst:
Fremdenfeindlichkeit liegt mir fern – zeigt doch schon mein Name, dass ich selber einen Migrationshintergrund habe. Dass Acab ein türkischer Vorname sei, hat mir eine Lehrerin erzählt. In Unkenntnis der Tatsache, dass es „All Cops Are Bastards“ heißt, erschien mir diese Auskunft glaubwürdig.    Magnus Zawodsky



Dieser Fehler hat aber auch im Internet hohe Wellen geschlagen.
Das Bildblog, in dem regelmäßig Fehler aus der Bildzeitung, aber auch anderen Medien aufgegriffen werden, hat den Fauxpas publik gemacht. Über Facebook oder Twitter wurde der Beitrag deutschlandweit verbreitet und diskutiert. Insofern reicht eine Entschuldigung in der Zeitung nicht aus. Dies umso mehr, als durch die Verkürzung des Beitrags im Bildblog auf den oben zitierten Ausschnitt und weiterere Verkürzungen in den Social Networks durchaus der Eindruck entstehen konnte, die NZ schüre Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit.
Das liegt uns jedoch fern. Hier ist ein Fehler passiert, für den wir uns auch in aller Form entschuldigen. Eine fremdenfeindliche Gesinnung haben allerdings weder wir noch der Autor des Beitrags.
Über die Linkbox finden Sie noch einmal den gesamten Artikel (die sachlich falsche Passage haben wir sicherheitshalber durchgestrichen).